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Krisenübung "Helios": Wie würde Österreich einen Blackout überstehen?

 

Stromausfall-Blackout

Die dreitägige österreichweite Krisenübung "Helios" fand vom 13. bis 15. Mai statt. Eine Übung für ein mögliches Blackout bei einem Stromausfall in Österreich.  Folglich war das Ausgangsszenario eine europaweite Strom Mangellage. Vor allem aber der darauf folgende Blackout. Dem BMI (Bundesministerium für Inneres) ging es dabei um das Zusammenspiel der Ministerien, Bundesländer und Einsatzorganisationen zu eruieren. Ziel sei, für den Ernstfall die Vernetzung und das Zusammenspiel zu üben. Noch mehr um die Vereinigung aller wichtigen Institutionen in der "SKKM Familie" zu stärken. SKKM steht für "Staatliches Krisen- und Katastrophenmanagement und Koordination Zivile Sicherheit". Die Dringlichkeit und Realität hat sogar den Staat dazu bewegt dieses Thema aufzugreifen. Außerdem ist ein Blackout Szenario in der heutigen Zeit eine reale Bedrohung. Hierbei handelt es sich um keinen Hollywood Film. Die Übung soll gezielt Schwachstellen im System aufzeigen. In der Hektik des Notfalls kann auf die angelernten Fähigkeiten zurückgegriffen werden. Die folgenden Wochen widmen sich nun dem Auswerten der Resultate der Übung "Helios".

Informiert sein!

Uns von Notvorsorge.com geht es darum, das Volk zu sensibilisieren - wie weitreichende Folgen so ein Blackout haben kann. In der heutigen Zeit sind wir alle vom Strom abhängig. Folglich sind wir uns der Anwesenheit des Stroms gar nicht mehr bewusst. Es ist für uns einfach selbstverständlich das er fließt. Aus dem Grund denken wir nicht weiter darüber nach.

Bei einem Blackout geht es dabei nicht nur um das Ausbleiben der Stromversorgung. Nein! Sondern um einen plötzlichen, überregionalen und länger andauernden Totalausfall ( mind. 8 Stunden bis mehrere Tage) der Infrastruktur.

Ein Blackout zieht weitreichende Konsequenzen mit sich. Diese können wie folgt aussehen:

  1. Haushalt:

    - es gibt kein Licht
    - keine Heizung funktioniert
    - kein fließendes Wasser aus dem Wasserhahn
    - Toiletten funktionieren nicht
    - kein Handy
    - Fernseher oder Radio funktionieren nicht
    - kein Internet
    - elektrische Garage geht nicht mehr auf
    - verderbliche Lebensmittel können nicht mehr gekühlt werden

    Roter-HinweispfeilKein Strom im Haushalt:

    Ein normaler Tagesablauf kann nicht mehr gewährleistet werden. Folglich entstehen Einbußen in Hygiene und Ernährung. Außerdem kann das gesundheitliche Nachteile mit sich ziehen. Gerade mit kleinen Kindern ist hier die Wichtigkeit von Wärme und Essen hervorzuheben. Fragen wie: "Wo wärme ich Wasser für den Pudel?" und " Woher nehme ich überhaupt sauberes Wasser für mein Kind her?" sollten überdacht werden. Ebenfalls Gedanken zur Versorgung von älteren Personen und Haustieren sind vorteilhaft.


  2. Verkehr:

    - kein Zug fährt mehr
    - Straßenbahn oder U-Bahn Verkehr fällt aus
    - keine Ampel funktioniert

    Roter-Hinweispfeil-nach-LinksStrom Aus im öffentlichen Verkehr:

    Folglich ist das Verkehrschaos vorprogrammiert. Daher können Angst und Panik entstehen. Die Türen der Züge gehen nicht automatisch auf. Unfälle in Großstädten aufgrund nicht funktionierenden Ampelanlagen. Vor allem wenn sich z.B. die eigenen Kinder in einer weiter entfernten Schule zu dem Zeitpunkt befinden.  


  3. Geschäfte und Supermärkte:

    - in Supermärkten und Geschäften kann nicht mehr an den Kassen bezahlt werden
    - nicht einmal die Türen zum Geschäft gehen auf
    - Tiefkühlware und verderbliche Ware kann nicht mehr gekühlt werden und verdirbt somit
    - Tankstellen können kein Benzin pumpen
    - Transportlogistik bricht zusammen

    Roter-HinweispfeilStromausfall Handel:

    Wahrscheinlich können dann Plünderungen entstehen. Vor allem weil die Menschen sich bewusst werden, dass es in absehbarer Zeit keine Normalität geben wird. Sich darauf zu verlassen im Notfall noch schnell etwas zu besorgen ist gefährlich. Ebenfalls ist ein Vorwärtskommen aufgrund des lahmgelegten Verkehrs nur mit Rad oder zu Fuß möglich. Somit sind auch die Transportmöglichkeiten der Ware eingeschränkt. Weiters sind die Regale in kürzester Zeit leergeräumt, da ja kein Nachschub erfolgt. Von persönlichen Übergriffen hysterischer Mitbürger muss man auch Acht geben.


  4. Landwirtschaft:

    - in Mastställen fällt die Belüftung aus
    - eine halbe Millionen Kühe kann nicht mehr gemolken werden

    Roter-Hinweispfeil-nach-LinksStromausfall in der Landwirtschaft:

    Tiere drohen zu verenden, folglich kann das Seuchen und Krankheiten verursachen. Aufgrund mangelnder Mobilität kann die Bewirtung der Landwirtschaft leiden. Vor allem die Einholung der Ernte bzw. Fütterung der Tiere gestalten sich schwierig.





Wie lange dauert ein Stromausfall?

Stromausfall-Dauer

Es kann nach einem solchen Szenario Stunden-, Tage- oder Wochen lang dauern, bis der Strom wieder fließt. Und Monate, bis sich die Versorgungslage normalisiert hat. Die Verantwortlichen von "Helios" betonen, dass es keinen Anlass zur Sorge gibt.

Aber im Gegensatz dazu rechnen Experten damit, dass binnen der nächsten zehn Jahre mit einem großen Stromausfall zu rechnen ist. Ein längerfristiger Stromausfall kann immer unangenehme Folgen haben. Genau aus dem Grund ist es wichtig, sich auf dieses Blackout Szenario vorzubereiten! Denn wenn der Strom aus ist, ist es zu spät.

 

Erkenntnis vom Vizekanzler und Innenministerium Kickl

Strache: Er zitierte: "Laut einer Studie aus dem Jahr 2015 wären bei einem Stromausfall nach dem vierten Tag in jedem dritten Haushalt die Lebensmittel ausgegangen. Hier gilt es präventives Bewusstsein bei der Bevölkerung zu schaffen, damit diese ausreichend Wasser und Lebensmittel bevorraten sollen. Auch einen Kocher um ein Süppchen zu kochen. (Quelle: kleinezeitung.at)

Kickl: Er ersucht die Bevölkerung ein Experiment "Campingurlaub in den eigenen vier Wänden" durchzuführen um zu erkennen was man alles für das Überleben bei einem Stromausfall benötigt. Je mehr Eigenverantwortung der Einzelne übernehmen würde, desto leichter hätte es die Regierung im Ernstfall. (Quelle: kleinezeitung.at)


Der zweite Schritt ist es ein SKKM - Gesetz mit klaren Kompetenzen zu beschließen. Die Behörden sollen sich gegenseitig unterstützen. Bei einem Stromausfall Blackout sollen die geplanten Maßnahmen umgesetzt werden. Deshalb ist diese Übung "Helios" so wichtig. Wenn der Strom aus ist, müssen die Behörden Mittel und Wege zur Regulation und Hilfeleistung kennen.

 

Was kannst du tun um dich auf einen Stromausfall Blackout vorzubereiten?

Vorsorgen-Stromausfall-BravoDu solltest dir bewusst werden, dass du im Falle eines Blackouts keine Lebensmittel und Getränke mehr kaufen kannst. Kassen funktionieren nicht mehr. Die Transportlogistik bricht in kürzester Zeit zusammen.

Folglich können Plünderungen an der Tagesordnung sein. Der Stromausfall hat weitreichende Folgen. Wir sind es heute gewohnt rund um die Uhr einkaufen gehen zu können. Sei es an Tankstellenshops oder in Bäckereien. Die haben schon fast standardmäßig auch am Sonntag offen. Durch diese Gewohnheit des Wohlstandes ist es manchen nicht möglich sich vorzustellen, dass es auch anders kommen könnte.

Und gerade mit dem Stromausfall ist ein Versorgungsengpass sehr realistisch. Es ist nicht weit hergeholt. Nicht umsonst hat der Staat die Übung "Helios" ins Leben gerufen.

Daher solltest du für den Ernstfall vorsorgen. Wenn kein Strom mehr fließt, ist es zu spät.

 

Für einen krisensicheren Haushalt bevorrate folgendes:

Lebensmittel

Einen Lebensmittelvorrat für min 14 Tage! Tiefgefrorenes verdirbt in den ersten Tagen - verbrauche es zuerst. Bevorrate Speisen die du sonst auch gerne isst. Egal ob in Dosen oder in Gläsern. Folglich kannst du deinen Vorrat vorne zu verbrauchen und wieder nachkaufen. Außerdem dreht sich das Ganze und du hast immer frische Ware für den Fall zu Hause. Dies betrifft z.B. Reis, Nudeln, Mehl und Eingelegtes Essen wie Erbsen, Maiskölbchen, Essiggurken, Puszta Salat und vieles mehr.

Längerfristige Vorsorge kann auch mittels gefriergetrockneter Nahrung erfolgen. Diese ist zb. bei Outdoor Fans ebenso beliebt wie zur Krisenvorsorge. Gefriergetrocknete Nahrung benötigt nur zugefügtes Wasser für eine Mahlzeit. Die Auswahl an Menüs ist groß und reicht von vegetarisch bis hin zu Fischgerichten. Ebenfalls z.B. auch Notnahrungsriegel sind gut zu lagern. Man kennt sie als humanitäre Hilfe in Krisenregionen.

Getränkevorrat

Einen Getränkevorrat (Mineralwasser, Fruchtsäfte) für 14 Tage. Auch Wasserfilter und Wasserkanister. Bedenke dabei, dass Wasser sehr wichtig ist. Es wird für das Trinken, Essenszubereitung und Hygiene verwendet. Bewährt haben sich hier auch stapelbare Wasserkanister. Das Wasser kann durch den Einsatz von z.B. Micropur Classic für 6 Monate haltbar gemacht werden.

Empfehlenswert ist auch zu wissen wo Brunnen und Wasserquellen in der Nähe sind. Bieten diese Trinkwasserqualität? Wenn ja, gleich merken für den Fall der Fälle.

Beleuchtung

Niemand sitzt gerne im Dunkeln. Kurbellampen, Kerzen, Taschenlampen + Batterien und Petroleum Starklichtlampe z.B. Petromax HK 500 bieten Licht. Eine stromunabhängige Lichtquelle ist von Vorteil bei einem Stromausfall. In der heutigen Zeit der Technik, hat man den Vorteil der Multifunktionsnutzung. So kann die Starklichtlampe mit passendem Zubehör zu einer Kochstelle umfunktioniert werden, oder aber in kalten Zeiten auch zu einer Heizung. Wenn du batteriebetriebene Lampen hast, denke auch an Batterien.

Kochgelegenheit

Gaskocher, Campingkocher und Notkocher mit Brennstoff oder Spirituskocher bieten sich hier an. Nicht vergessen auch noch an den nötigen Brennstoff zu denken. Ein Gaskocher nützt einem nicht viel, wenn man kein Gas zu Hause hat. Da Übung den Meister macht, empfehlen wir eine stetige Nutzung. Im Bedarfsfall ist es zu spät sich mit dem Kocher auseinanderzusetzen. Schau dir die Bedienungsanleitung in ruhigen Zeiten an.

Probiere deine Ausrüstung aus! Und übe den Umgang damit. Außerdem ist man sicherer je routinierter man ist.

Empfangseinrichtungen

Kurbelradio oder ein Radio mit Batterien sind empfehlenswert. Obwohl im ersten Moment eher unrelevant erscheinend, solltest du dir ein Radio zulegen. Die Bevölkerung wird wahrscheinlich über Radio informiert. Nachrichten und der aktuelle Stand der Dinge sind hilfreiche Informationen. So kannst du wissen wo es z.B. Sammelstellen für eine Nahrungsausgabe gibt. Oder wo man medizinische Hilfe bekommen kann.

Ein Kurbelradio ist portabel und Strom sowie Batterie unabhängig.

Erste Hilfe - Zivilschutzapotheke

Verbandsmaterial, persönliche Medikamente und schmerzstillende Tabletten, etc. Nicht darauf vergessen die wichtigsten Tabletten die man benötigt daheim zu haben. Im Notfall kann es nämlich zu unnötigen Massenkäufen kommen. Und dann sind einfach keine mehr verfügbar. Gerade in den Apotheken erleben wir jetzt schon, dass gewisse Medikamente erst bestellt werden müssen. Diese können dann erst am Folgetag abgeholt werden. Man kann sich nur ausmalen, wie es im Notfall aussieht.

Geld

Bewahre immer etwas Bargeld zuhause auf. Spätestens dann wenn der Bankomat kein Geld mehr spuckt, ist man darüber froh! Bares bei der Hand zu haben ist von Vorteil. Es ist immer noch das Beste "Tauschmittel".

Hygieneartikel

Körper: Zahnbürste, Zahnpasta, Seife, Shampoo, Toilettenpapier und Binden oder Tampons (Lunette Menstruationskappe).

Hygiene: Vollwaschmittel, Müllbeutel und Putzmittel nur um einige zu nennen. Man kann es nicht oft genug betonen wie wichtig Hygiene ist. Zumal durch schlechte hygienische Bedingungen Krankheiten exponentiell nach oben schnellen. Achte auch auf deine Lebensumstände. Kleinkinder benötigen Windeln. Tiere Ihre Einstreu etc. Pflegebedürftige haben einen eigenen Bedarf an Hygieneartikeln.

Ah ja, die elektrische Zahnbürste wird nicht lange laufen. Deshalb ist eine Handzahnbürste zur Not praktisch.

Notstromversorgung

Notstromaggregate, Solarpanel. Bestimmte Betriebe (z.B. Landwirtschaft) müssen über eine Notstromversorgung nachdenken! Auch Krankenhäuser sind auf Notstrom angewiesen. Lebenserhaltende Maßnahmen und Geräte benötigen oft Strom. Wer den nötigen Platz daheim hat, kann auch für das Heim ein kleines Stromaggregat anschaffen. Auch hier darf nicht auf den Brennstoff vergessen werden. Es gilt abzuwägen wofür dringend Strom benötigt wird. Rentiert es sich dafür ein Aggregat anzuschaffen? Oder ist es möglich anderweitig auszukommen.

Alternative Heizmöglichkeit

Petroleumofen, Gasheizung, Kaminöfen und Kachelöfen zum Beheizen. Schlafsäcke und Decken. Gerade in der Winterzeit ist eine nicht funktionierende Heizung lebensbedrohlich. Vor allem Nachts wenn die Temperaturen in die tieferen Minusgrade sinken.

Vorsicht gilt hier besonders für Kohlenmonoxid bildendern Heizern. Ausreichend Lüften! Bei der Nutzung von Petroleumlampen auf eine ausreichende Lüftung achten.



 

Eine BlackoutBox kann dein Leben retten

Wir von notvorsorge.com haben drei verschiedene Blackoutboxen für dich zusammen gestellt. Mit einer Blackoutbox kannst du im Krisenfall dein Überleben sichern!

Ein längerfristiger Stromausfall kann immer unangenehme Folgen haben. Folglich natürlich auch der darauffolgende Blackout. Und genau darum ist es wichtig, sich auf dieses Szenario vorzubereiten.

 

JetztAnsehen-Blackoutbox-Paket-Technik-oben

JetztAnsehen-Blackoutbox-Paket-Basic-oben

JetztAnsehen-Blackoutbox-Paket-Premium-oben

 

 

 

 

 

 

 

 

Üben, Üben und nochmals Üben

Zu einer guten Vorbereitung gehört auch Übung. So wie der Staat mit der Aktion "Helios" geübt hat.

Am besten du trainierst den Ernstfall. Teste deine Ausrüstung. Folglich erkennst du Schwachstellen. Außerdem merkst du ob dir noch etwas fehlt. Aber auch ob du noch irgendwo ergänzen kannst. Nötige Skills (Fähigkeiten) eignet man sich mit "Learning by doing" an.
Suche dir zuerst einen ruhigen Tag aus. Besprich es vorher mit deiner Familie und plant zusammen den Ablauf. Dann schalte den Hauptschalter des Stroms mal aus.

Der Strom ist nun weg!

Versuche den Tag zu managen. Danach solltest du dir Notizen machen. Was hat gut funktioniert? Was muss verbessert werden? Braucht es noch Ausrüstung? Waren alle Anwesenden versorgt? Welche Abläufe können optimiert werden? Die Beanwortung solcher Fragen ist wichtig. Denn dadurch kann der ganze Ablauf verbessert werden. Dies kommt dir im Ernstfall zu Gute.

Vorteilhaft ist eine Übung zu unterschiedlichen Jahreszeiten. Denn im Winter sind die Bedürfnisse doch etwas anders. So bist du dann auch im Ernstfall schon geübt. Daher kannst du gleich richtig reagieren. Folglich verhindert es Panik. Und ja, seien wir ehrlich, Panik braucht man in dieser Situation am wenigsten.

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  • Was gibt es für eine Selbstverteidigung ?

    Schön da habe ich alle Vorbereitungen getroffen was mach aber wenn mir meine Vorsorge weggenommen wird durch Gewalt ?
    Wie soll meine körperliche Verteidigung aussehen ... bitte keine Turnübungen Judo Karate Kurse... !
    Welche Waffe soll ich verwenden .... bitte keine lächerliche. Schreckwaffen … .
    Danke erwarte sehr neugierig was da als Antwort kommt!
    Mit freundlichen Grüßen
    Woitke