Sollte man wegen der Eurokrise, Inflation usw. Krisenvorsorge betreiben und wie?

Wir haben gerade einen Artikel in gutefrage.net kommentiert. Da die Fragestellung auch für mehrere interssant sein könnte, wollten wir sie hier nochmals im Blog behandeln.

Die Frau schreibt folgendes:

Meine beste Freundin war schon immer so ein "vorsorglicher Typ" und wegen der Ausweitung der Eurokrise, der Inflation sowieso, ist sie ziemlich mit Krisenvorsorge beschäftigt. Sie kauft und lagert Grundnahrungsmittel ein, auch andere Dinge des täglichen Bedarfs.

Wie realistisch und notwendig ist solche Krisenvorsorge zum jetzigen Zeitpunkt? Und in welchem Umfang sollte man vorsorgen?

Unsere Antwort:

Krisenvorsorge bzw. Notvorsorge ist eine Einstellungssache. Mit dem Zeitpunkt hat es überhaupt nichts zu tun. Morgen kann was passieren!

Du kannst es mit einer Versicherung vergleichen. Ich habe schon ewig eine Unfall - u. Ablebensversicherung. Ich habe die Unfallversicherung noch nie gebraucht. Genauso gehe ich davon aus das ich noch lange lebe. Trotzdem würde ich es verantwortungslos - meinen Liebsten gegenüber - finden, wenn ich keine hätte. Wie du siehst kann dir keiner garantieren, dass was passiert wenn du vorgesorgt hast, genau so umgekehrt. Mir ist lieber ich habe vorgesorgt und brauche es nie, als umgekehrt.


Zu deiner zweiten Frage: "Im welchem Umfang sollte man vorsorgen?"

Das ist auch wieder Einstellungssache, du musst dich mit dem Thema beschäftigen und die Szenerien durchspielen oder mit deiner Freundin besprechen: Was kann alles passieren? Natürlich kann man auch hier nicht alle Eventualitäten abdecken. Grundsätzlich empfiehlt der Staat eine 14 tätige Bevorratung. Wir empfehlen da ein bißchen mehr ca. 3-6 Monate. Hängt natürlich auch ab von deinem Budget.

Bildguellenangaben:
© Thommy Weiss / PIXELIO

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