Krisenvorsorge - realistisch und objektiv!

Wirtschaftskrisen allgegenwärtig

Das Thema über die Krisenvorsorge wird immer aktueller und populärer. Die täglichen Nachrichten aus aller Welt, die Euro und Finanzkrise, aber auch die Veränderung in unserem nächsten Umfeld spornen uns zum Nachdenken über unsere Zukunft an. Einige vermuten das uns ein noch nie da gewesener Crash heimsuchen wird, der uns aus unserer bisher gewohnten verwöhnten Lebensweise bzw. Wohlstand werfen wird. Andere wiederum, aus welchen Gründen auch immer, wollen bzw. können nicht glauben, dass ihr gewohntes Umfeld aufgrund von fremder entfernter Länderproblematik, vollkommen verändert werden kann.

Durch die Verbindung mit Europa, sind wir diesbezüglich nicht nur auf uns allein gestellt, sondern ein kleiner Teil eines viel größeren Ganzen. Von überall her hört man von Rettungsschirmen für Griechenland, Spanien usw. Und immer mehr Länder die durch die EU verbunden sind, stehen an der Grenze ebenfalls Hilfen und Gelder zu benötigen. Kurzfristig war die ganze Eu Gemeinschaft auf der Kante - und das nur weil in Griechenland Wahlen anstanden. Wie realistisch klingt das denn? Sehr! Aber die Folgen sind unabsehbar. Und genau hierum geht es bei der Krisenvorsorge.

In letzter Zeit geschehen Dinge, die sich kaum ein Mensch hätte träumen lassen. Diese Vorkommnisse sind Grund dafür, dass jetzt reagiert und gehandelt werden sollte. Denn seien wir ehrlich, kann man sich von dem eigenen Staat wirklich Hilfe erwarten in der Notsituation? Oder war es bisher nicht immer so, dass gerade wir,  die Bürger immer für alle Gelder und Krisen die irgendwo stattfanden unser Geldbörserl zucken mussten, in Form von Steuern und/oder Abgaben  sowie Sparpaketen (zB. Mineralölsteuer, Anhebung Pensionsalter, Working poor, und vieles mehr)


Was sollte man bei einer ordentlichen Krisenvorsorge beachten?

Es ist im Sinne eines jeden selbst, für sich und seine Lieben vorzusorgen und sich abzusichern. In welcher Größenordnung und in welchem Umfang das jeder für sich macht, bleibt dem eigenen Empfinden überlassen. Die Krisenvorsorge sollte jedoch einigen Grundbedürfnissen angepasst werden, die unter anderem Nahrung, Wasser und Schutz umfassen. Denn das brauchen wir zum leben bzw. überleben. In Verbänden des Zivilschutzes wird auch das Anlegen eines Grundvorrates für mindestens 14 Tage empfohlen, und das als reine Vorsorgemaßnahme, also ohne Bezug auf das derzeitige Weltgeschehen.

Realistisch gesehen, sollte jeder Haushalt über eine Grundversorgung für mindestens 3 Monate verfügen. Diese Grundversorgung
sollte aus Nahrung, Wasser sowie Gegenständen zum persönlichen Schutz bestehen. Ebenfalls empfehlenswert ist ein 72h Notrucksack als Krisenvorsorge, falls man sein geschütztes Heim dringend verlassen muss. Dieser sollte mit Bedacht gepackt werden sowie dem Klima und der Umgebung entsprechend angepasst sein.

Ein simples Beispiel: "Was nützt einem eine Angel wenn man in der Wüste ist?"

Doch nicht alles ist so einfach, denn gewisse Utensilien die man im Ernstfall benötigt werden erst dann vermisst, wenn es zu spät ist. Deshalb sollte man sich hierfür schon vorher in eine ähnliche Situation begeben haben, um zu sehen was man wirklich effektiv benötigt, bzw. sich von einem erfahrenen Experten Ratschläge einholen.

Ebenfalls ist es wichtig auch immer zum aktuellen Zeitgeschehen informiert zu sein, und sich in verschiedenen Bereichen weiterzubilden. Sehr hilfreich sind hierbei auch Videos die von verschiedenen Survival Experten zb. auf Youtube gezeigt werden. Auch hier ist zu beachten, dass man sich Fähigkeiten aneignet, die in unseren Breitengraden von Nutzen sind. Das Wissen über den Bau eines Bogens oder das Aufstellen einer selbstgebauten Falle im Wald können im Notfall entscheidend sein.

Wie man sieht, ist das Thema Krisenvorsorge sehr umfangreich und benötigt einen strukturieren Ablauf um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein.

Wir empfehlen zusammenfassend folgendes:

 

 

  • Notvorrat bestehend aus Nahrung, Wasser und Schutzartikeln für mindestens 3 Monate für den Haushalt  
  • 72 Stunden Notfallrucksack
  • ständige Weiterbildung in den Bereichen Outdoor, Survival, Jagd, Natur
  • Training für den Körper, Ausdauer, Fitness
  • Mentale Stärkung

 

 

Sollen wir wirklich unser Geld in Silber und Goldmünzen anlegen?

Falls jemandem hier die Empfehlung zum Bevorraten von Gold und/oder Silbermünzen bzw. Barren fehlt, keine Sorge, wir haben das nicht vergessen :-) Wir haben dieses Thema, obwohl von einigen anderen Krisenvorsorgeberatern empfohlen, absichtlich gestrichen. Wir von notvorsorge.com sind der Überzeugung, dass man sich nicht heute und wahrscheinlich auch nicht in Zukunft von Gold und Silber ernähren können wird. Wir setzen deshalb unter anderem auf die Bevorratung von Langzeitlebensmitteln, Wasser, Schutzartikel, Samen,  Geräte des täglichen Bedarfs, usw.
Denn wenn es hart auf hart kommt, dann sind die oben genannten Sachen die wahren Wertgüter, und bis sich die Lage stabilisiert hat, kann man ja das Gold bzw. Silber der anderen annehmen im Tausch gegen Nahrung usw. Das ist jetzt keine Anleitung um sich in der Krisensituation zu bereichern, sondern eine reine Empfehlung um das eigene Überleben zu sichern.

Realistisch gesehen müssen wir davon ausgehen, dass sich die Lage irgendwann stabilisieren wird, und man dann natürlich gut dran ist wenn man über Gold bzw. Silbermünzen verfügt. Aber da wahrscheinlich nicht alle über Unmengen von Geld verfügen, um sich auf die Krise vorzubereiten und auf das "Danach", empfehlen wir vorerst sich nur auf die optimale Krisenvorsorge zu konzentrieren. Wie gesagt, wenn man das eine hat, und sich geschickt anstellt, kann man auch obwohl man in der Krise ist, für das "Danach" vorsorgen, deshalb geben wir dem Thema primär keine große Bedeutung zu.

 

Bildguellenangaben:

© Gerd Altmann / PIXELIO

 
 
 
 

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